Karma und Wiedergeburt – macht das alles Sinn?

Der vielleicht interessanteste Begriff der ganzen buddhistischen Lehre ist Karma. Karma bedeutet Handlung. Nach buddhistischem Verständnis hinterlässt jede Handlung in unserem Leben Spuren in unserem Geist. Spuren, die dafür sorgen, dass wir an einem späteren Zeitpunkt in unserem Leben oder möglicherweise in einem folgenden Leben bestimmte Erfahrungen machen. Auf ähnliche Weise sind manche Erfahrungen, die wir jetzt machen, möglicherweise Folge unseres Handelns in der Vergangenheit. Wenn wir das Karma-Gesetz richtig verstehen, kann uns das helfen, zukünftig unangenehme Lebenserfahrungen zu vermeiden und angenehme Lebenserfahrungen hervorzubringen. Ein oberflächliches oder sogar falsches Verständnis von Karma kann aber zu Verwirrung und unnötigem Leiden führen.

Eine wichtige Rolle bei der Erläuterung des Karma-Begriffs spielt die Frage der Wiedergeburt. Buddhisten glauben an Wiedergeburt, aber was meinen sie damit? Gibt es Wiedergeburt, und in wie weit unterscheidet sich Wiedergeburt von Reinkarnation? Auf all diese Fragen wird Bodhimitra in diesem Vortrag eingehen.

Der Vortrag wurde am 27.1.2017 im Buddhistischen Zentrum Arnsberg gehalten.

Dafür wirst Du ja schließlich bezahlt – Die ethischen Herausforderungen im Management!

Offensichtlich ist es für Unternehmen eine Herausforderung, ökonomischen Erfolg und ethisches Handeln in Einklang zu bringen. Aber ist es wirklich so schwer, Ethik und erfolgreiches Management miteinander zu vereinbaren? Die Verantwortung für ethisches Handeln auf die Nachfrageseite abzuschieben greift zu kurz und ist lediglich ein Versuch, auf bequeme Art und Weise Unternehmer und Manager von ihrer Verantwortung zu entbinden. Denn letztlich kommt es auch auf die handelnden Akteure auf Unternehmerseite an.

Dharmadeva berichtet aus seiner mehr als 25-jährigen Erfahrung als Manager von den ethischen Herausforderungen, mit denen er sich konfrontiert sah und zeigt auf, in welchen Verantwortungsbereichen ethisches Handeln sinnvoll und notwendig ist. Denn auch die Arbeitswelt ist ein geeignetes Terrain für spirituelle Übung. Auch hier sollten die eigenen ethischen Überzeugungen der Maßstab für unser Handeln sein.

Der Vortrag wurde am 9. März 2018 im Buddhistischen Zentrum Essen gehalten.

Die Rüstung ablegen – vom spirituellen Umgang mit Angst

Jeder kennt Angst. Und meist versuchen wir sie uns mit aller Kraft vom Leib zu halten. Dabei ist Angst ein solch interessantes und fruchtbares Feld für die spirituelle Praxis. In diesem Vortrag erfahren wir, welchen Ursprung unsere Ängste haben und welche sinnvollen Strategien es gibt, um mit ihnen umzugehen.

Der Vortrag wurde am 9. September 2016 im Buddhistischen Zentrum Essen gehalten.

Tod und Wiedergeburt aus buddhistischer Sicht

Die den Tod fürchten, bilden sich ein zu wissen, was man nicht weiß. Vielleicht ist er das größte Glück, und sie fürchten ihn, als ob sie wüssten, dass er das größte Übel sei. (Sokrates)

Wir reden nicht gerne über Sterben und Tod, doch was nach dem Tod kommt wüssten wir schon gerne. Der Buddhismus hat da seine eigenen Vorstellungen die weitreichende Konsequenzen haben könnnen, wenn man ihnen folgt.

Bodhimitra möchte mit diesem Vortrag dazu beitragen dem Thema Sterben und Tod den Charakter eines Tabus zu nehmen.

Der Vortrag wurde 2010 im Buddhistischen Zentrum Essen gehalten.

Die 1000 Arme des Avalokitesvara

Lalitaratna stellt uns in seinem engagierten und humorvollen Vortrag Avalokitesvara mit all seinen Facetten vor. Er erklärt uns die Symbolik der einzelnen Elemente und ihre Bedeutung für Triratna.

Zuvor entführt er uns aber in die Welt der Bilder und gibt uns einen Überblick über ihre Sprache, ihre Funktion und ihre Wirkung auf uns. Insgesamt ein lebhafter und kurzweiliger Vortrag, angereichert mit so mancher Anekdote, dem es an Inspirationskraft und Tiefe nicht mangelt.

Der Vortrag wurde im Dezember 2014 im Buddhistischen Zentrum Essen gehalten.

Ethik

Wir alle müssen tagtäglich Handeln. Gibt es da einen universal gültigen Prüfstein, mit dessen Hilfe wir sagen können, dies ist richtig, das ist falsch? Was unterscheidet buddhistische Ethik von der uns bekannten Form der Ethik und wie wird sie praktiziert? Diesen und weiteren Fragen zum Thema Ethik wird Bodhimitra in seinem Vortrag auf den Grund gehen.

Der Vortrag wurde im April 1996 im Buddhistischen Zentrum Essen gehalten.

Dana – Großzügigkeit

‘Dana oder Geben ist die grundlegende buddhistische Tugend’ (Sangharakshita).

In diesem anschaulichen, praxisorientierten Vortrag erläutert Shantipada diese Tugend. Er beschreibt eine Stufenfolge der Übung des Gebens und was wir ganz konkret tun können, um die Fähigkeit von Großzügigkeit in uns zu entwickeln. Er beschreibt die Praxis von Dana beispielhaft anhand der ‘Danagesellschaft’ am Buddhistischen Zentrum Essen (Stand 1994). Shantipada rundet seinen Vortrag mit einer traditionellen Liste zu Dana ab – wem geben, was geben, wie geben und warum geben.

Ein trotz seiner Länge gut zu hörender Vortrag, illustriert mit traditionellen buddhistischen Geschichten und Erzählungen aus Sangharakshitas Leben, der 1996 im Buddhistischen Zentrum Essen gehalten wurde.

Achtsamkeit

Obwohl das Thema Achtsamkeit umfangreich in der buddhistischen Literatur repräsentiert ist, lohnt es sich, den Vortrag von Dharmadipa zu hören. Die klare Struktur, die Konzentration auf wesentliche Aspekte und deren Vertiefung sind sehr hilfreich. Dass Achtsamkeit sowohl aktive wie passive Elemente enthält, und wie der Mahayana-Buddhismus Achtsamkeit mit Ethik verbindet wird so interessant vermittelt, dass man das Gefühl hat, ein guter Freund berichtet aus dem Schatz seines Wissens.

Der Vortrag wurde 2002 im Buddhistischen Zentrum Essen gehalten.

Interview mit Amoghamati von Karuna Deutschland e.V.

Amoghamati, Jahrgang 1963, Indologin,  Vorstandsvorsitzende Karuna Deutschland e.V., betreut  bei Karuna Trust UK Projekte der Entwicklungszusammenarbeit. Wir sprechen über Buddhismus, Ihre Arbeit, das Kastensystem und einiges mehr.

Linksammlung:

Sangharakshita – Fragen und Antworten im Buddhistischen Zentrum Essen

Sangharakshita stellt sich im Juni 1998 im Buddhistischen Zentrum Essen den unterschiedlichsten Fragen zum Thema Buddhismus. Nach 45 bzw. 90 Minuten fehlen wg. des Kassetten-Wechsels ein paar Sekunden des Vortrags.

Auch wenn die Aufnahmequalität (auf Kassette!) nicht die beste ist, so sind die Antworten von Bhante doch sehr hörenswert. (Mit deutscher Übersetzung)